Ein Traum wurde wahr. Es ist schon fast etwas komisch das zu sagen, aber „Danke Corona-Virus!“. Dank der Corona-Pandemie sind die Städte zurzeit ausgestorben. Genau das haben wir von TripleF.ch ausgenutzt. Endlich hatten wir die Möglichkeit, unsere Heimatstadt mit einem Cinematic-FPV Video zu ehren.

Obwohl es in St.Gallen noch kein offizielles Drohnenflugverbot gibt, fliegen wir grundsätzlich nicht in Grossstädten. Es sind einfach zu viele Menschen auf einem Haufen und wir möchten kein unnötiges Risiko eingehen. Zudem möchten wir als Filmer die Stadt/Landschaft und nicht die Menschen im Vordergrund haben. Doch jetzt – dank Corona – ist die sie wie ausgestorben. Also wann, wenn nicht jetzt sollten wir in der Stadt mit unseren FPV-Quadcoptern Aufnahmen machen. Gesagt, getan…

Gepackt mit Drohnenrucksack und Roller ging es ist die Stadt. Ganze zwei Tage tourten wir durch sie und überlegten was am ehesten gut aussehen könnte, suchten einen geeigneten Startplatz und checkten allfällige Hindernisse. Cinematic-FPV ist eine völlig neue Form von Drohnen Luftaufnahmen. Dabei wird nicht wie herkömmlich von oben herab gefilmt. Es geht darum etwas zu vermitteln, den Zuschauer mitten in das Geschehen zu setzen und an Orte zu bringen, die man sonst so niemals zu Gesicht bekäme. Um so etwas zu verwirklichen braucht es natürlich in erster Linie die nötige Flugerfahrung aber auch die entsprechenden FPV-Quadcopter. Für einige besonders spezielle Aufnahmen haben wir einen gerademal 10cm kleinen und 170g leichten Copter verwendet.

Die noch grössere Arbeit war aber die Videobearbeitung. Zuerst mussten die Videos für ein ultrasmoothes Bild noch nachgerendert werden, anschliessend folgte dann die Aussortierung der Szenen. Dann etwas vom wichtigsten, der Soundtrack. Diesen zu finden kann Stunden dauern und auch dann heisst es nicht, dass dieser wirklich passt. Oft merkt man erst beim Schneiden des Videos, dass dies wohl doch nicht der richtige Track war und beginnt von neuen zu suchen. So können schon einmal Tage und Wochen vergehen. Doch irgendwann schafft man es. Zusammen mit meinem Fliegerkollegen (kaliber.me) konnte ich den Clip fertigstellen.

Was dann kam überstieg alles was ich mir je hätte vorstellen können. Das Video wurde auf verschiedenen Plattformen geteilt (Facebook, Instagram, YouTube und AirVüz) und wurde innert 24 Stunden zehntausendfach angesehen und hundertfach geteilt. Wir erhielten auf allen erdenklichen Kanälen nur Lob und die Menschen waren sehr beeindruckt. Auch die Medien merkten schnell dass dieses Video etwas Besonderes war und berichteten darüber. Das Highlight war dann die Top Reportage in den Abendnews des Regionalsenders TVO.

Onlineartikel von St.Gallen24

Onlineartikel vom Tagblatt

Newsbeitrag von TVO

 

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